Wenn ich ein Produkt verkaufen möchte, dann habe ich dazu mehrere Möglichkeiten, ich kann Werbung schalten, Plakate kleben lassen, Werbesekunden im Fernsehen buchen (bei einem Hamburger Lokalsender nachts um drei: 60 Euro je Sekunde, wenn ich mich richtig erinnere), oder das Internet belasten.
Letzteres nennt sich dann Marketing, und die Mails sind Informationsmails, Newsletter, Pressemitteilungen, oder sonstwas. Letztendlich ist es dann aber nichts weiter als Spam, das auch offiziell so heißen darf, schließlich hat Hormel Foods im Oktober ’06 die Wette ja verloren wurde die Klage von Hormel Foods damals ja abgelehnt.
Aber es geht auch anders: Aktien-Spam. Ganz beliebte Methode, schnell und einfach an Geld zu kommen. Für einen Schleuderpreis von einigen Cent werden Aktien auf den Markt gebracht, die Leute mit diesen angeblichen Geheimtipps per Mail dazu aufgefordert darauf hingewiesen, die Aktien am besten schnell zu kaufen. Wenn die Nachfrage dann so stark angestiegen ist, dass der Wert gestiegen ist, werden die Aktien des Initiators für mehr Geld verkauft, als sie wert sind. Schon ist der Gewinn da, wenn auch nicht auf Kundenseite.
Was auch immer wieder gern gemacht wird, ist, gefälschte Markenartikel („Rolex-Uhren, 20 Euro“) oder illegal angefertigte Kopien teurer Programme („BUY PHOTOSHOP FOR $33,99″) zu verkaufen. In letzter Zeit häuft sich bei mir aber der anscheinend sinnlose Spam. „Anita hat hier gekauft“. Wer ist Anita, und was hat sie gekauft – Und warum hab ich was mit der am Hut?
Da geht es oft um (sicherlich gefälschte) Potenzmittel, oder irgendwelche Pillen, dessen erwünschter Effekt mir nicht klar ist. Aber eine dieser Mails hat mich in letzter zeit besonders amüsiert. Weder aufgrund des lustigen Inhaltes (Das übliche „wir erwarten ein Kursfeuerwerk am Deutschen Aktienmarkt“-Blabla), noch aufgrund offensichtlicher Dummheit (From: und To: identisch oder „$NAME“ und „$AMMOUNT“ im Text), sondern Aufgrund des Titels.
Borsenplatze
Es schaffen nicht viele Spammails, mich zum Lachen zu bringen (Verbindungsgebrüll, „das ungewöhnliche Maschinenbordbuch“ oder auch die vermeintliche „personliche [sic!] E-TAN Generator ID“ von PayPal), aber „Borsenplatze“ gehört definitiv dazu.
Ergebnisse 1 – 10 von ungefähr 225 für borsenplatze Immerhin.








































