ipernity filtert auch! [Update]

Information: Das Theme läuft im Testmodus. Fehler bitte an wp-dev@kamerastars.de schicken und nach Möglichkeit einen Screenshot des vermuteten Fehlers anfügen sowie die verwendete Browserversion angeben.

Wie schon flickr will nun auch ipernity filtern. Damit das nicht so ein Debakel wie bei flickr wird, hat sich das Team ipernity dazu entschlossen, ein wesentlich ausgereifteres Filtersystem zu entwickeln, und die Community – anders als flickr – aktiv in die Planung mit einbeziehen und von vornherein mit offenen Karten zu spielen.

Und die beste Information vorweg: ipernity wird sich keinem – aus ipernitys Sicht – „Auslandsrecht“ beugen, sondern strinkt und ausschließlich nach französischem Recht agieren. Zumal sich ipernity – richtiger Weise – als Serviceprovider sieht, und somit sowieso nur aktiv werden muss, wenn sie von Illegalitäten Kenntnis erlangen, und nicht von vornherein automatisch für alles haftbar zu machen ist.

Das Bewertungssystem ist dabei denkbar einfach gehalten, und basiert auf der Mitarbeit der Community. Es gibt vier Farben, welche jeweils für die Stärke der einzelnen Aspekte des Bewerteten Inhaltes stehen. Grün gilt dabei als „für alle geeignet“, orange besagt, dass die Inhalte nicht für kinder geeignet sind, und rot besagt, dass die Inhalte ausschließlich für Erwachsene geeignet sind.

Als „Grün“ bewertet werden können zum Beispiel beim Thema „Nacktheit“ FKK-Bilder aus dem letzten Urlaub, ebenfalls grün sind Verletzungen von Fantasiefiguren oder leidenschaftliches Küssen. Orange wird unter anderem Aktfotografie, töten von Fantasiefiguren oder vulgäres Fluchen. Rot werden sichtbare Geschlechtsorgane, (natürlich nur inszeniertes!) töten von Menschen oder Tieren oder auch Aufforderung zu Glücksspielen oder die Verherrlichung von Kriminalität. „Schwarze Inhalte“ sind alle, die gegen Französisches Recht verstoßen, Urheberrechtsverletzungen, Verletzung der Privatsphäre und weiteres.

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Kurzer grafischer Einwurf von Michael B.: Grün, orange oder rot? :)

Das Gegenstück zum Bewertungssystem ist das Filtersystem, das ebenfalls mit mit den Farben arbeitet. Grün („strict“) genehmigt den zugriff auf alle „grün“ bewerteten Inhalte, orange („moderate“) gestattet den Zugriff auf alle grünen und orangenen Inhalte, und rot („deactivated“) gestattet den Zugriff auf alle Inhalte, außer jenen, die scharz („Illegal / illicit content“) bewertet wurden.

Der filter ist für nicht angemeldete Benutzer standardmäßig auf „strict“ gesetzt, und ist für diese Benutzer auch nicht änderbar. Benutzer zwischen 13 und 17 Jahren können zwischen „strict“ und „moderate“ wählen, Mitglieder, die 18 oder älter sind, haben die freie Wahl. Als Grundlage für die Altersberechnung nimmt ipernity das bei der Registrierung angegebene Geburtsdatum. Dies gewährt zwar keine hundertprozentige Sicherheit, aber ipernity will nicht die Rolle der Eltern übernehmen, zumal es sowieso kein hundertprozentiges Altersfeststellungssystem gibt.

Our goal is not to replace parents role and responsibility but to prevent „as best as we can“ unwanted access to inappropriate content.

„ipernity workshop“-Gruppe, „How is age verification to be done?“

Und genau dieses „as best as we can“ reicht bei einem Dienstanbieter vollkommen aus. Alles technisch mit vertretbarem Aufwand mögliche ist getan. Wobei dies bisher nur ein erster Entwurf des Systems ist. Team ipernity wird sich alle bisher von den Benutzern gemachte Vorschläge durchlesen, und in ein paar Tagen einen neuen Entwurf veröffentlichen.

Gruppe: ipernity workshop: content rating and filtering system

[Update] Team ipernity hat anhand der Kommentare das Filter/Bewertungs-System revidiert und vereinfacht. Folgende Kriterien gelten jetzt laut dem bis Dato neuesten Entwurf für die Klassifizierung:

  • „not offensive“ = „zero nudity / no sexual matter / zero violence“ – Also „nicht anstößig“, was bedeutet: keine Nacktheit, kein sexueller Inhalt und keine Gewalt
  • „mild/moderate offensive“ = „nudity / erotica / mild violence“ – Leicht/mäßig anstößig: Nacktheit, Erotik, leichte Gewalt
  • „strong/severe offensive“ = „all contents restricted to 18+ adults according to the French law, including pornography, strong violence…“ – stark/heftig. Dies betrifft jegliches Material, das nach französishem recht nur Volljährigen Leuten zugänglich gemacht werden darf, inklusive Pornographie, rohe Gewalt, etc.

Team ipernity ist es weiterhin wichtig, dass ipernity nicht die Rolle der Erziehungsberechtigten übernimmt, und hat daher sehr angenehme Filter-Regeln entworfen.

  • „adult“, welches einer Abschaltung des Filters gleich kommt, da mit deiser Option der Zugang zu allen Inhalten gewährt wird.
  • „standard“ gewährt Zugang zu allen Inhalten, die unter die Klassifizierung „mild/moderate offensive“, oder darunter, fallen.
  • „safe“ erlaubt nur den Zugriff auf Inhalte, die als nicht Anstößig gemäß der Klassifizierung „not offensive“ eingestuft wurden.


Auf ipernity wird es möglich sein, die Filtereinstellung je nach Bedarf anzupassen, sowie eine Voreinstellung in den Accounteigenschaften vorzunehmen. Die Standard-Einstellung wird „standard“ sein, weil nach Meinung Team ipernitys ipernity ansonsten zu einer „sterilen, überkandidelten Seite“ (a. .d. Übers. v. Tuvalu) werden würde, was absolut nicht das Ziel von ipernity ist.

Ansonsten bleibt alles wie bisher: Zur Prüfung der Volljährigkeit wird das bei der Registrierung angegebene Geburtsdatum herangezogen, und ipernity möchte auf gar keinen Fall die Eltern ersetzen.

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