DVB-T unter Linux

Fernsehen mit MPlayer

Wenn die channels.conf im Player-Nutzerverzeichnis ist, kann man mittels „dvb://“-Handle die Sender auswählen.

mplayer dvb://zdf

Wenn nun „Failed to open dvb://zdf.“ kommt, heißt das, dass der Sendername in der channels.conf anders lautet. Zwischen Groß- und Kleinschreibung unterschieden. Also vielleicht doch ZDF?

Screenshot von MPlayer, der ZDF zeigt. Es ist eine Bild einer Serie zu sehen, in der Gerade eine Szene läuft, in der ein Fluss zu sehen ist, auf dem ein Schiff fährt
… und es geht!

Andere Sender können genau so aufgerufen werden. Wichtig ist jedoch immer, dass die Sender exakt so aufgerufen werden, wie sie in der channels.conf stehen, mit aller Groß- und Kleinschreibung, allen Leerzeichen, und allen weiteren Zeichen. Eventuell mittels einfacher Anführungszeichen maskieren („mplayer „dvb://Sender mit Leerzeichen““, „mplayer 'dvb://Sender mit Sonderzeichen!'“).

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6 Reaktionen

  1. Danke für die Ausführungen, die mir gut geholfen haben. Ich wäre auch weiterhin an Informationen zu diesem Thema interessiert. Z.B. habe ich mit mplayer Aufnahmeprobleme. Wenn ich den Stream als MPEG speichere, enthält die Datei am Ende Fehler, die sich beim späteren anschauen als kurze Sprünge bemerkbar machen. Demuxt man die mpeg-Datei mit ProjectX werden die Fehler auch angezeigt. Codiere ich während der Aufnahme gleich in x264, was ja erheblich CPU lastiger ist, kann ich diese Fehler nicht feststellen. Hier mal infohalber meine Codieroptionen, für eine „Livecodierung“ während der Aufnahme.

    mencoder dvb://ARD -oac copy -ovc x264 -x264encopts threads=auto:bitrate=896:subq=3:me=hex:frameref=3:bframes=3 -vf scale=464:352 -o test.avi -frames $((25*60*95))

    Das kann mein 3GHz P4 gerade noch „verschaffen“. Am Ende habe ich eine noch gut anschaubare Datei, die ich auch mal einem Freund uploaden kann.

    Grüße!

    Comment von Lazlo Erfurt am 5. Mai 2008 um 17:57 Uhr

  2. Also, bei „-oac copy -ovc copy“ habe ich keine Probleme mit fehlerhaften Dateien.

    Da ich sowieso nachträglich noch alles schneide, und dann erst Kodiere (wenn die Datei nach dem gucken nicht sowieso in /dev/null verschwindet – Ich benutze es hauptsächlich, um tägliche Sendungen „gesammelt“ am Wochenende am Stück durchgucken zu können), ist mir das auch weniger wichtig.

    Die „Sprünge“ könnten vielleicht von Streamfehlern kommen, die durch nicht immer ganz optimalen Empfang entstehen.

    Ich bekomme bei deiner Zeile übrigens
    „-x264encopts is not an MEncoder option“

    Comment von icewind am 5. Mai 2008 um 18:20 Uhr

  3. Ja, dann war beim Kompilieren vom Mplayer x264 nicht installiert; kannst Du hier bekommen: ftp://ftp.videolan.org/pub/vid...snapshots/
    x264 ist eine h264 Implementierung die frei verfügbar ist, allerdings aus Lizensgründen nur als Quellcode.

    Comment von Lazlo Erfurt am 5. Mai 2008 um 20:14 Uhr

  4. […] Einstellungsmöglichkeiten von DVB-T mit MPlayer gibt es im icewind’s Blog von Dirk […]

    Pingback von imhorst.net » Blog Archive » DVB-T mit MPlayer am 14. Mai 2008 um 22:35 Uhr

  5. mencoder hat einen Parameter um die Laenge der Aufnahme von vornherein festzulegen.
    Die Option
    -endpos 5400
    nimmt z.B. 90 Minuten Film auf.

    Die Laenge der Aufnahme wurde hier in Sekunden angegeben. Geht aber auch anders. Wird ueblicherweise benutzt um bei einer zu kodierenden Datei den Endpunkt festzulegen, wenn man nicht die ganze Datei kodieren moechte.

    Ich nehme an, aus diesem Grund findet das keiner.

    — Auszug man mencoder —
    -endpos
    (siehe auch -ss und -sb)
    Beende das Encodieren nach der angegeben Zeit oder Byteposition.
    ANMERKUNG: Die Byteposition ist nicht exakt, da MEncoder nur an Bildgrenzen mit dem Encodieren aufhören kann.

    BEISPIEL:
    -endpos 56
    Encodiere nur 56 Sekunden.
    -endpos 01:10:00
    Encodiere nur 1 Stunde 10 Minuten.
    -endpos 100mb
    Encodiere nur 100 MBytes.

    Comment von hogo am 9. Oktober 2008 um 14:26 Uhr

  6. Klasse, da muss man aber auch erstmal drauf kommen! *notier* Gut zu wissen, Danke :)

    Comment von icewind am 9. Oktober 2008 um 19:30 Uhr

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