DVB-T unter Linux

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Das Aufnehmen vereinfachen

Wie schon für das Fernsehen habe ich mir auch für das Aufnehmen ein Script geschrieben, um nicht bei jedem Aufruf alle Optionen angeben zu müssen. Zuerst einmal schießt das Script alle Instanzen von MPLayer und gMPlayer ab, um alleinigen Zugriff (sofern nicht irgendein anderes Tool auchnoch auf die Hardware zugreift, was hier nicht berücksichtigt ist *g*) auf die Hardware zu haben.

Das Script selbst benötigt vier Parameter, den Sender, die Bezeichnung der Aufnahme, die gewünschte Aufnahmedauer in Minuten und ein Verzeichnis, indem die Aufnahme an- und wenn sie Fertig ist, auch abgelegt werden soll.

./aufnehmen ZDF "Eine Testaufnahme" 5 "/home/user/Aufnahmen"

Erzeugt eine fünfminütige Aufnahme mit dem Dateinamen „Eine Testaufnahme.mpg“, und zwar im Verzeichnis „Aufnahmen“ im Home-Verzeichnis des Benutzers „User“. Dabei macht das Script folgendes:

  1. Alle instanzen von MPlayer und gMPLayer beenden
  2. Ins Zielverzeichnis wechseln, und es vorher bei Bedarf anlegen
  3. den Aufruf aus dem letzten Beispiel starten, wobei Sender, und Verzeichnis angepasst werden

Dabei wird absolut nichts ausgegeben, alle Ausgaben werden in eine Datei umgeleitet, die sich an der Selben stelle befindet, wie die Zieldatei. Daher eignet sich das Script ideal, um es als Cronjob laufen zu lassen Während der Aufnahme hat die Zieldatei die Endung “.AUFNAHME“. Nach der Aufnahme wird die Datei entsprechend umbenannt.

Download des Scripts: aufnehmen

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4 Reaktionen

  1. Danke für die Ausführungen, die mir gut geholfen haben. Ich wäre auch weiterhin an Informationen zu diesem Thema interessiert. Z.B. habe ich mit mplayer Aufnahmeprobleme. Wenn ich den Stream als MPEG speichere, enthält die Datei am Ende Fehler, die sich beim späteren anschauen als kurze Sprünge bemerkbar machen. Demuxt man die mpeg-Datei mit ProjectX werden die Fehler auch angezeigt. Codiere ich während der Aufnahme gleich in x264, was ja erheblich CPU lastiger ist, kann ich diese Fehler nicht feststellen. Hier mal infohalber meine Codieroptionen, für eine „Livecodierung“ während der Aufnahme.

    mencoder dvb://ARD -oac copy -ovc x264 -x264encopts threads=auto:bitrate=896:subq=3:me=hex:frameref=3:bframes=3 -vf scale=464:352 -o test.avi -frames $((25*60*95))

    Das kann mein 3GHz P4 gerade noch „verschaffen“. Am Ende habe ich eine noch gut anschaubare Datei, die ich auch mal einem Freund uploaden kann.

    Grüße!

    Kommentar von Lazlo Erfurt am 5. Mai 2008 um 17:57 Uhr

  2. Also, bei „-oac copy -ovc copy“ habe ich keine Probleme mit fehlerhaften Dateien.

    Da ich sowieso nachträglich noch alles schneide, und dann erst Kodiere (wenn die Datei nach dem gucken nicht sowieso in /dev/null verschwindet – Ich benutze es hauptsächlich, um tägliche Sendungen „gesammelt“ am Wochenende am Stück durchgucken zu können), ist mir das auch weniger wichtig.

    Die „Sprünge“ könnten vielleicht von Streamfehlern kommen, die durch nicht immer ganz optimalen Empfang entstehen.

    Ich bekomme bei deiner Zeile übrigens
    „-x264encopts is not an MEncoder option“

    Kommentar von icewind am 5. Mai 2008 um 18:20 Uhr

  3. Ja, dann war beim Kompilieren vom Mplayer x264 nicht installiert; kannst Du hier bekommen: ftp://ftp.videolan.org/pub/vid...snapshots/
    x264 ist eine h264 Implementierung die frei verfügbar ist, allerdings aus Lizensgründen nur als Quellcode.

    Kommentar von Lazlo Erfurt am 5. Mai 2008 um 20:14 Uhr

  4. […] Einstellungsmöglichkeiten von DVB-T mit MPlayer gibt es im icewind’s Blog von Dirk […]

    Pingback von imhorst.net » Blog Archive » DVB-T mit MPlayer am 14. Mai 2008 um 22:35 Uhr

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