Beiträge unter der Kategorie „Volksverdummung“

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10. September 2007

Blogger Welt [Update]

Es erreichten mich heute zwei Kommentare (Trackback-Kommentare) zu zwei meiner Beiträge hier im Blog. Beim ersten Kommentar dachte ich, irgendjemand hätte irgendeinen Fehler in meinem Beitrag gefunden, macht sich nun ich abwertender Weise inhaltlich über mich lustig, und benutzt dazu als Stilmittel meinen Fehler.

Beim zweiten Kommentar wurde ich dann aber skeptisch. Sollte jemand tatsächlich zweien meiner Artikel nicht zustimmen und sollte ich tatsächlich zwei mal den Fehler gemacht haben. Auch kamen mir die Wortfetzen bekannt vor, also sah ich mir den Blog, von dem verlinkt wurde mal an.

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21. August 2007

Normal ist das nicht!

Internetzugangs-Anbieter gibt es wie Sand am Meer. Und da es ebensoviele Kunden gibt, müssen die einen Sandkörner irgendeine Möglichkeit finden, möglichst viele andere Sandkörner an sich zu ziehen. Kurz gesagt: Die Provider müssen zu ihren Kunden kommen.

Dazu haben sie aktive und passive Werbung, also Anzeigen schalten, Werbespots drehen oder Plakate kleben. Die andere Methode ist, das Telefonbuch aufzuschlagen (oder sonstwie an Adressen zu kommen). Alle, die einen Telefonanschluss haben, könnten theoretisch auch Interesse am Internetzugang haben.

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Der Beitrag wurde um 18:57 Uhr veröffentlicht und unter Spam, Volksverdummung abgelegt.

18. Juli 2007

Wer hat’s erfunden?

Die Sache mit dem Zusenden des Grundgesetzes an unseren ÜberwachungsInnenminister habe ich ja bereits erwähnt, für gut befunden, und teilgenommen. Ich warte nur noch auf das Päckchen vom Bundestag, und hoffe, dass ich nicht als Gefährder auf verdacht exekutiert werde.

Aber nicht nur ich finde die Aktion gut, sondern anscheinend auch die Jusos in der SPD. So lese ich im Globalisierungsblog, dass die Jusos in ihrem Blog von ihrer Aktion, Schäuble das Grundgesetz zukommen zu lassen, berichten.

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15. Juli 2007

Auslaufmodell, schnell zuschlagen!

Heute möchte ich mal einen Buchtipp geben. Keine Angst, das kostet kein Geld (jedenfalls nicht direkt) und ist auch nicht sehr dick. Und anders als andere Bücher, wird es mit der Zeit sogar dünner! Außerdem ist das Buch super eingeteilt in sehr kurze Kapitel, und hat ein ausführliches Inhaltsverzeichnis.

Die Rede ist vom Grundgesetz und dessen Bezug in gedruckter Form direkt vom Bundestag. Aber Warum sollte man das Grundgesetz bestellen, wo es doch für jedermann offen einsehbar ist? Man könnte es als Protest ansehen, auch wenn der Protest wohl unbeachtet bleiben wird.

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5. Juli 2007

Series of tubes

Das Wissen darüber, dass das Internet letztendlich nichts weiter ist, als eine Aneinanderreihung von Rohren haben wir bekanntermaßen ja dem Herrn Stevens zu verdanken, schließlich hat er als Vorsitzender des Senatsausschusses, der mit einem Gesetzesentwurf zur Netzneutralität befasst ist, ja die Ahnung schlechthin…

Aber auch die deutschen Volksverrätertreter haben ein exorbitantes Fachwissen bezüglich des Internet und der Computer. Besonders jene, die in ihrer Eigenschaft als Politiker mit derlei Themen zu tun haben. Schließlich kann man nur über Zensur entscheiden, wenn man auch versteht, um was es überhaupt geht.

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26. Juni 2007

Macht Sinn!

Es war ein schwarzer Tag für mich. Noch jetzt quält mich dieser unerträgliche Schmerz „tief unten drin“. Warum ließ ich mich nur dazu hinreißen, es zu sagen. Warum blieb ich mir nicht einfach treu und sagte, was ich immer sage, wenn ich es sage?

Warum bin ich so schwach?

Alle sagen es. In letzter Zeit höre ich es ständig, aber ich blieb hart, weigerte mich, den Anderen hinterherzulaufen, weigerte mich, mich einzufügen in die Masse derer, die es sagen, achtlos hinausrotzen, nicht wissen. Seit vorgestern bin ich einer von ihnen …

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21. Juni 2007

flickr lügt

Der Titel dieses Beitrags ist sicher etwas weit hergeholt, aber wenn man die Tatsachen betrachtet, ist das gar nicht mal so unwahr. Nehmen wir zum Beispiel die „Filterung“ von Bildern. Die Community lässt sich natürlich nichts gefallen, und ging sofort auf die Barrikaden. „Zensur, Zensur“ wurde da skandiert.

Viele User löschen ihre Accounts. Ist ja auch deren gutes Recht. Nicht zuletzt schlägt die Yahoo-Administration das ja auch vor. Und auch ich habe mit dem Gedanken gespielt, aber schließlich tun Feiglinge nur zwei Dinge: Zensieren und weglaufen. Und da ein Feigling reicht, bleibe ich.

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18. Juni 2007

Da rappelt’s im Karton

Erstmal vorweg: Feiglinge machen zwei Dinge: 1. Zensieren, 2. Weglaufen. Da ich der Meinung bin, dass ein Feigling genug ist, werde ich flickr nicht verlassen. Allerdings werde ich bald wohl nur noch 200 Bilder in meinem Photostream haben, und diese nicht mal in voller Größe, denn das sind die Einschränkungen, die man als Nicht-Pro-User hinnehmen muss.

Ich könnte natürlich meinen Pro-Account verlängern, allerdings frage ich mich gerade, wie ich das machen soll. flickr hat nämlich klammheimlich den aus der Zensurkeule entstandenen Protest dazu benutzt, zusätzlich noch die PayPal-Zahlungsmethode zu entfernen. Das muss recht kurzfristig geschehen sein, da in den FAQ noch ausführlich auf PayPal-Bezahlung eingegangen wird.

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Der Beitrag wurde um 19:35 Uhr veröffentlicht und unter Volksverdummung, Wirres Zeug, Zensur, flickr abgelegt.

16. Juni 2007

Es hat sich aus ge-flickr-t …

… oder: „Wie man ein erfolgreiches, Sympatisches, von der Community anerkanntes und akzeptieres Vorzeigeunternehmen des Web2.0 so gewaltig gegen die Wand fährt, dass die Erschütterungen noch in 100 Kilometern Entfernung spürbar sind“.

  1. 12. Juni 2007 – Tag 1: Veröffentlichen einer schlechten Übersetzung, und gleichzeitig aus irgendwelchen Gründen praktisch alles außer Landschaftsaufnahmen und Blumen in mehreren Ländern unabschalter rausfiltern. Dieses damit begründen, dass man sonst keine Übersetzung anbieten dürfte.
  2. 13-15. Juni 2007 – Tage 2-4: Den massiven Protest konsequent ignorieren, und den deutschen Gesetzen die Schuld geben.
  3. 14., 15. Juni 2007 – Tage 5 und 6: Die Protestbilder aus der Liste der interessanten Bilder rauszensieren, ebenso aus der Stöberliste. Schließlich ist Protest schlecht für das Geschäft das flickr-Erlebnis der User, die sich an dem Protest nicht beteiligen.
  4. 16. Juni 2007 – Tag 7: Ankündigen, in den nächsten sechs Monaten was an der Situation zu ändern. Sechs Monate, weil nach so einer langen Zeit keiner mehr die Kraft hat, den Protest aufrecht zu halten. flickr will das Thema also einfach aussitzen, und sie sind nunmal am längeren Hebel, solange es keine vollwertige Alternative gibt.

Herzlichen Glückwunsch, flickr, ihr habt es geschafft, und ein mühevoll aufgebautes Ansehen binnen einer Woche vollkommen zu ruinieren. Die Verknüpfung flickr = zensur werdet ihr nicht mehr los. Selbst die BBC berichtet schon.

Der Beitrag wurde um 18:22 Uhr veröffentlicht und unter Volksverdummung, Wirres Zeug, Zensur, flickr abgelegt.

14. Juni 2007

Artikel 5, Absatz 1, Grundgesetz

Es rumort gerade kräftig bei der weltgrößtenfortschrittlichsten Bilderseite. Denn flickr gibt es jetzt auch auf deutsch. Allerdings ist die übersetzung nicht sonderlich gut gelungen, aus einem freundschaftlichen Ton, den man am ehesten mit „Du“ übersetzen kann, wird in der lokalisation ein sachliches, distanziertes „Sie“.

Aber damit nicht genug, viel schlimmer ist, dass flickr meint, wir deutschen (u. A.) würden ein Problem mit Bildern haben, auf denen etwas mehr Haut zu sehen ist. Denn darum geht es nämlich eigentlich in diesem Blogeintrag. Seitdem die lokalisierte Fassung online ist, sind nämlich all jene Bilder auf flickr, die von den jeweiligen Usern nicht als „sicher“ eingestuft worden, unzugänglich.

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Der Beitrag wurde um 18:19 Uhr veröffentlicht und unter Bilder, Volksverdummung, Wirres Zeug, Zensur, flickr abgelegt.

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