Beiträge unter der Kategorie „flickr“

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7. Juli 2007

Ich habe es getan

Wie schon viele andere vor mir, habe nun auch ich mich entschieden, flickr zu verlassen. Ich habe es wirklich versucht, aber der drang nach unzensierter Freiheit wurde immer stärker.

Dabei war flickr wirklich großartig. Die Community stimmte, das Unternehmen selbst war positiv und ehrlich, es funktionierte einfach alles, und da war dieses „wir“-Gefühl. Dann kam Yahoo und kaufte den Laden. Von da an ging stetig bergab. Die Performance wurde immer schlimmer, die Werbung nahm zu und überhaupt wurde es immer mehr „die“, und das „wir“-Gefühl schwand.

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Der Beitrag wurde um 22:08 Uhr veröffentlicht und unter Bilder, Wirres Zeug, Zensur, flickr, ipernity abgelegt.

21. Juni 2007

flickr lügt

Der Titel dieses Beitrags ist sicher etwas weit hergeholt, aber wenn man die Tatsachen betrachtet, ist das gar nicht mal so unwahr. Nehmen wir zum Beispiel die „Filterung“ von Bildern. Die Community lässt sich natürlich nichts gefallen, und ging sofort auf die Barrikaden. „Zensur, Zensur“ wurde da skandiert.

Viele User löschen ihre Accounts. Ist ja auch deren gutes Recht. Nicht zuletzt schlägt die Yahoo-Administration das ja auch vor. Und auch ich habe mit dem Gedanken gespielt, aber schließlich tun Feiglinge nur zwei Dinge: Zensieren und weglaufen. Und da ein Feigling reicht, bleibe ich.

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Der Beitrag wurde um 19:13 Uhr veröffentlicht und unter Volksverdummung, Wirres Zeug, Zensur, flickr abgelegt.

18. Juni 2007

Da rappelt’s im Karton

Erstmal vorweg: Feiglinge machen zwei Dinge: 1. Zensieren, 2. Weglaufen. Da ich der Meinung bin, dass ein Feigling genug ist, werde ich flickr nicht verlassen. Allerdings werde ich bald wohl nur noch 200 Bilder in meinem Photostream haben, und diese nicht mal in voller Größe, denn das sind die Einschränkungen, die man als Nicht-Pro-User hinnehmen muss.

Ich könnte natürlich meinen Pro-Account verlängern, allerdings frage ich mich gerade, wie ich das machen soll. flickr hat nämlich klammheimlich den aus der Zensurkeule entstandenen Protest dazu benutzt, zusätzlich noch die PayPal-Zahlungsmethode zu entfernen. Das muss recht kurzfristig geschehen sein, da in den FAQ noch ausführlich auf PayPal-Bezahlung eingegangen wird.

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Der Beitrag wurde um 19:35 Uhr veröffentlicht und unter Volksverdummung, Wirres Zeug, Zensur, flickr abgelegt.

16. Juni 2007

Es hat sich aus ge-flickr-t …

… oder: „Wie man ein erfolgreiches, Sympatisches, von der Community anerkanntes und akzeptieres Vorzeigeunternehmen des Web2.0 so gewaltig gegen die Wand fährt, dass die Erschütterungen noch in 100 Kilometern Entfernung spürbar sind“.

  1. 12. Juni 2007 – Tag 1: Veröffentlichen einer schlechten Übersetzung, und gleichzeitig aus irgendwelchen Gründen praktisch alles außer Landschaftsaufnahmen und Blumen in mehreren Ländern unabschalter rausfiltern. Dieses damit begründen, dass man sonst keine Übersetzung anbieten dürfte.
  2. 13-15. Juni 2007 – Tage 2-4: Den massiven Protest konsequent ignorieren, und den deutschen Gesetzen die Schuld geben.
  3. 14., 15. Juni 2007 – Tage 5 und 6: Die Protestbilder aus der Liste der interessanten Bilder rauszensieren, ebenso aus der Stöberliste. Schließlich ist Protest schlecht für das Geschäft das flickr-Erlebnis der User, die sich an dem Protest nicht beteiligen.
  4. 16. Juni 2007 – Tag 7: Ankündigen, in den nächsten sechs Monaten was an der Situation zu ändern. Sechs Monate, weil nach so einer langen Zeit keiner mehr die Kraft hat, den Protest aufrecht zu halten. flickr will das Thema also einfach aussitzen, und sie sind nunmal am längeren Hebel, solange es keine vollwertige Alternative gibt.

Herzlichen Glückwunsch, flickr, ihr habt es geschafft, und ein mühevoll aufgebautes Ansehen binnen einer Woche vollkommen zu ruinieren. Die Verknüpfung flickr = zensur werdet ihr nicht mehr los. Selbst die BBC berichtet schon.

Der Beitrag wurde um 18:22 Uhr veröffentlicht und unter Volksverdummung, Wirres Zeug, Zensur, flickr abgelegt.

14. Juni 2007

Artikel 5, Absatz 1, Grundgesetz

Es rumort gerade kräftig bei der weltgrößtenfortschrittlichsten Bilderseite. Denn flickr gibt es jetzt auch auf deutsch. Allerdings ist die übersetzung nicht sonderlich gut gelungen, aus einem freundschaftlichen Ton, den man am ehesten mit „Du“ übersetzen kann, wird in der lokalisation ein sachliches, distanziertes „Sie“.

Aber damit nicht genug, viel schlimmer ist, dass flickr meint, wir deutschen (u. A.) würden ein Problem mit Bildern haben, auf denen etwas mehr Haut zu sehen ist. Denn darum geht es nämlich eigentlich in diesem Blogeintrag. Seitdem die lokalisierte Fassung online ist, sind nämlich all jene Bilder auf flickr, die von den jeweiligen Usern nicht als „sicher“ eingestuft worden, unzugänglich.

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Der Beitrag wurde um 18:19 Uhr veröffentlicht und unter Bilder, Volksverdummung, Wirres Zeug, Zensur, flickr abgelegt.

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