Der Titel dieses Beitrags ist sicher etwas weit hergeholt, aber wenn man die Tatsachen betrachtet, ist das gar nicht mal so unwahr. Nehmen wir zum Beispiel die „Filterung“ von Bildern. Die Community lässt sich natürlich nichts gefallen, und ging sofort auf die Barrikaden. „Zensur, Zensur“ wurde da skandiert.
Viele User löschen ihre Accounts. Ist ja auch deren gutes Recht. Nicht zuletzt schlägt die Yahoo-Administration das ja auch vor. Und auch ich habe mit dem Gedanken gespielt, aber schließlich tun Feiglinge nur zwei Dinge: Zensieren und weglaufen. Und da ein Feigling reicht, bleibe ich.
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Der Beitrag wurde am 21. Juni 2007 veröffentlicht und unter Volksverdummung, Wirres Zeug, Zensur, flickr abgelegt.
Erstmal vorweg: Feiglinge machen zwei Dinge: 1. Zensieren, 2. Weglaufen. Da ich der Meinung bin, dass ein Feigling genug ist, werde ich flickr nicht verlassen. Allerdings werde ich bald wohl nur noch 200 Bilder in meinem Photostream haben, und diese nicht mal in voller Größe, denn das sind die Einschränkungen, die man als Nicht-Pro-User hinnehmen muss.
Ich könnte natürlich meinen Pro-Account verlängern, allerdings frage ich mich gerade, wie ich das machen soll. flickr hat nämlich klammheimlich den aus der Zensurkeule entstandenen Protest dazu benutzt, zusätzlich noch die PayPal-Zahlungsmethode zu entfernen. Das muss recht kurzfristig geschehen sein, da in den FAQ noch ausführlich auf PayPal-Bezahlung eingegangen wird.
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Der Beitrag wurde am 18. Juni 2007 veröffentlicht und unter Volksverdummung, Wirres Zeug, Zensur, flickr abgelegt.
… oder: „Wie man ein erfolgreiches, Sympatisches, von der Community anerkanntes und akzeptieres Vorzeigeunternehmen des Web2.0 so gewaltig gegen die Wand fährt, dass die Erschütterungen noch in 100 Kilometern Entfernung spürbar sind“.
- 12. Juni 2007 – Tag 1: Veröffentlichen einer schlechten Übersetzung, und gleichzeitig aus irgendwelchen Gründen praktisch alles außer Landschaftsaufnahmen und Blumen in mehreren Ländern unabschalter rausfiltern. Dieses damit begründen, dass man sonst keine Übersetzung anbieten dürfte.
- 13-15. Juni 2007 – Tage 2-4: Den massiven Protest konsequent ignorieren, und den deutschen Gesetzen die Schuld geben.
- 14., 15. Juni 2007 – Tage 5 und 6: Die Protestbilder aus der Liste der interessanten Bilder rauszensieren, ebenso aus der Stöberliste. Schließlich ist Protest schlecht für
das Geschäft das flickr-Erlebnis der User, die sich an dem Protest nicht beteiligen.
- 16. Juni 2007 – Tag 7: Ankündigen, in den nächsten sechs Monaten was an der Situation zu ändern. Sechs Monate, weil nach so einer langen Zeit keiner mehr die Kraft hat, den Protest aufrecht zu halten. flickr will das Thema also einfach aussitzen, und sie sind nunmal am längeren Hebel, solange es keine vollwertige Alternative gibt.
Herzlichen Glückwunsch, flickr, ihr habt es geschafft, und ein mühevoll aufgebautes Ansehen binnen einer Woche vollkommen zu ruinieren. Die Verknüpfung flickr = zensur werdet ihr nicht mehr los. Selbst die BBC berichtet schon.
Der Beitrag wurde am 16. Juni 2007 veröffentlicht und unter Volksverdummung, Wirres Zeug, Zensur, flickr abgelegt.
Es rumort gerade kräftig bei der weltgrößtenfortschrittlichsten Bilderseite. Denn flickr gibt es jetzt auch auf deutsch. Allerdings ist die übersetzung nicht sonderlich gut gelungen, aus einem freundschaftlichen Ton, den man am ehesten mit „Du“ übersetzen kann, wird in der lokalisation ein sachliches, distanziertes „Sie“.
Aber damit nicht genug, viel schlimmer ist, dass flickr meint, wir deutschen (u. A.) würden ein Problem mit Bildern haben, auf denen etwas mehr Haut zu sehen ist. Denn darum geht es nämlich eigentlich in diesem Blogeintrag. Seitdem die lokalisierte Fassung online ist, sind nämlich all jene Bilder auf flickr, die von den jeweiligen Usern nicht als „sicher“ eingestuft worden, unzugänglich.
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Der Beitrag wurde am 14. Juni 2007 veröffentlicht und unter Bilder, Volksverdummung, Wirres Zeug, Zensur, flickr abgelegt.
Bei einem Großteil der Menschen auf diesem Planeten frage ich mich manchmal, ob diese Menschen überhaupt nachdenken, bevor sie handeln. Dabei muss ich gar nicht großartig suchen, oder die Entscheidungen von Politikern und anderen weltfremden Wirrköpfen hinterfragen: Die Intelligenz scheinen die meisten Menschen schon beim Verlassen der eigenen vier Wände abzugeben.
Und auch hier ist die Suche nur sehr kurz, bei vielen Menschen scheitert es schon bei so einfachen Tätigkeiten, wie dem Fahren mit einem Bus des öffentlichen Persohnennahverkehrs. Also, nicht als Fahrer, sondern als Passagier. Für Bahnen des ÖPNV (wobei das dann ja SPNV, im Gegensatz zu den Bussen, ÖSPV) gilt das Selbe.
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Der Beitrag wurde am 30. Mai 2007 veröffentlicht und unter Wirres Zeug abgelegt.
Die Sandra hat mir heute eine Mail geschrieben, allerdings scheint bei ihr irgendwas nicht zu funktionieren, denn sie schrieb …
Mail failed. For further assistance, please contact!
… und schickte mir im Anhang einen Text mit. Da die Sandy nicht dumm ist, hat sie den Text, wohl um Platz zu sparen, gepackt. In der Datei ist ein DOC-Dokument. Sehr brav, dass Sandra die Datei gepackt hat, solche Dokumente sind ja immer sehr groß.
Aber irgendwie ist das seltsam, file-roller meint, dass es sich dabei um ein Programm handeln würde. Doofe Software, das ist doch ein Text von Sandra. Na ja, erstmal entpacken. Na sowas, das ist ja Tatsächlich ein Programm. Der Dateiname ist seltsam: „text.doc“, dann folgen siebzig Leerzeichen, und dann .exe als Endung.
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Der Beitrag wurde am 17. Mai 2007 veröffentlicht und unter Spam, Wirres Zeug abgelegt.
Wenn es eine Hölle für Administratoren gibt, dann wird man dort wohl gezwungen werden, bis an das Ende aller Tage Windows zu installieren. Es ist wirklich ein Krampf!. Niemand kann ernsthaft und freiwillig gerne sowas Benutzen.
Vielleicht bin ich auch zu verwöhnt von GNOME und seiner schlichten Eleganz und Einfachheit, um ein Benutzereigenschaften-Fenster mit vier Reihen mit Fenster-Reitern für gut zu befinden.
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Der Beitrag wurde am 15. Mai 2007 veröffentlicht und unter Bilder, Linux, Windows, Wirres Zeug abgelegt.
Seit kurzem hat das Pentagon einen eigenen, sogenannten „Channel“ bei YouTube (hier absichtlich nicht verlinkt). Dort werden im Auftrag der US-Regierung Propagandafilme interessante Videos über den Alltag der US-Soldatem im Irak gezeigt.
Man will zwar Niederlagen und Opfer auf der eigenen Seite nicht zeigen, wohl aber unterhaltsame Einsätze, bei denen der Gegner bekämpft und besiegt wird.
heise.de: Pentagon startet YouTube-Channel
Zusätzlich will man Kampfszenen zeigen, und wie die Soldaten und die Bevölkerung miteinander umgehen. Selbstverständlich auch, wie US-Truppen und andere Militärs zusammenarbeiten.
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Der Beitrag wurde am 3. Mai 2007 veröffentlicht und unter Volksverdummung, Wirres Zeug, Zensur abgelegt.
Die Wikipedia kennen sicher die meisten aller Internetnutzer. Und jeder der schon mal Recherche betreiben musste, wird die Wikipedia genutzt haben (hoffentlich nur als Startpunkt für die Recherche, man soll sich ja nicht blos auf eine Quelle verlassen).
Doch die Wikipedia hat ein Problem: Jeder kann ohne weiteres Beiträge erstellen und bearbeiten. da kommt es zwangsläufig zu Konflikten. Einerseits natürlich beim Wissens-Stand zu den Themen, andererseits begründend auf den Umgangsformen.
Nicht zuletzt gibt es da auch noch diverse Administratoren, denen ihre Macht zu Kopfe gestiegen ist die ihre Aufgabe etwas zu intensiv ausführen. Man betreibe nur mal Internetrecherche mit den Begriffen „Wikipedia“, „Zensur“ und „Blockwart“.
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Der Beitrag wurde am 2. Mai 2007 veröffentlicht und unter Wirres Zeug abgelegt.