Wie schon flickr will nun auch ipernity filtern. Damit das nicht so ein Debakel wie bei flickr wird, hat sich das Team ipernity dazu entschlossen, ein wesentlich ausgereifteres Filtersystem zu entwickeln, und die Community – anders als flickr – aktiv in die Planung mit einbeziehen und von vornherein mit offenen Karten zu spielen.
Und die beste Information vorweg: ipernity wird sich keinem – aus ipernitys Sicht – „Auslandsrecht“ beugen, sondern strinkt und ausschließlich nach französischem Recht agieren. Zumal sich ipernity – richtiger Weise – als Serviceprovider sieht, und somit sowieso nur aktiv werden muss, wenn sie von Illegalitäten Kenntnis erlangen, und nicht von vornherein automatisch für alles haftbar zu machen ist.
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Der Beitrag wurde am 25. Januar 2008 veröffentlicht und unter Bilder, ipernity abgelegt.
Der Titel dieses Beitrags ist sicher etwas weit hergeholt, aber wenn man die Tatsachen betrachtet, ist das gar nicht mal so unwahr. Nehmen wir zum Beispiel die „Filterung“ von Bildern. Die Community lässt sich natürlich nichts gefallen, und ging sofort auf die Barrikaden. „Zensur, Zensur“ wurde da skandiert.
Viele User löschen ihre Accounts. Ist ja auch deren gutes Recht. Nicht zuletzt schlägt die Yahoo-Administration das ja auch vor. Und auch ich habe mit dem Gedanken gespielt, aber schließlich tun Feiglinge nur zwei Dinge: Zensieren und weglaufen. Und da ein Feigling reicht, bleibe ich.
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Der Beitrag wurde am 21. Juni 2007 veröffentlicht und unter Volksverdummung, Wirres Zeug, Zensur, flickr abgelegt.
Erstmal vorweg: Feiglinge machen zwei Dinge: 1. Zensieren, 2. Weglaufen. Da ich der Meinung bin, dass ein Feigling genug ist, werde ich flickr nicht verlassen. Allerdings werde ich bald wohl nur noch 200 Bilder in meinem Photostream haben, und diese nicht mal in voller Größe, denn das sind die Einschränkungen, die man als Nicht-Pro-User hinnehmen muss.
Ich könnte natürlich meinen Pro-Account verlängern, allerdings frage ich mich gerade, wie ich das machen soll. flickr hat nämlich klammheimlich den aus der Zensurkeule entstandenen Protest dazu benutzt, zusätzlich noch die PayPal-Zahlungsmethode zu entfernen. Das muss recht kurzfristig geschehen sein, da in den FAQ noch ausführlich auf PayPal-Bezahlung eingegangen wird.
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Der Beitrag wurde am 18. Juni 2007 veröffentlicht und unter Volksverdummung, Wirres Zeug, Zensur, flickr abgelegt.
… oder: „Wie man ein erfolgreiches, Sympatisches, von der Community anerkanntes und akzeptieres Vorzeigeunternehmen des Web2.0 so gewaltig gegen die Wand fährt, dass die Erschütterungen noch in 100 Kilometern Entfernung spürbar sind“.
- 12. Juni 2007 – Tag 1: Veröffentlichen einer schlechten Übersetzung, und gleichzeitig aus irgendwelchen Gründen praktisch alles außer Landschaftsaufnahmen und Blumen in mehreren Ländern unabschalter rausfiltern. Dieses damit begründen, dass man sonst keine Übersetzung anbieten dürfte.
- 13-15. Juni 2007 – Tage 2-4: Den massiven Protest konsequent ignorieren, und den deutschen Gesetzen die Schuld geben.
- 14., 15. Juni 2007 – Tage 5 und 6: Die Protestbilder aus der Liste der interessanten Bilder rauszensieren, ebenso aus der Stöberliste. Schließlich ist Protest schlecht für
das Geschäft das flickr-Erlebnis der User, die sich an dem Protest nicht beteiligen.
- 16. Juni 2007 – Tag 7: Ankündigen, in den nächsten sechs Monaten was an der Situation zu ändern. Sechs Monate, weil nach so einer langen Zeit keiner mehr die Kraft hat, den Protest aufrecht zu halten. flickr will das Thema also einfach aussitzen, und sie sind nunmal am längeren Hebel, solange es keine vollwertige Alternative gibt.
Herzlichen Glückwunsch, flickr, ihr habt es geschafft, und ein mühevoll aufgebautes Ansehen binnen einer Woche vollkommen zu ruinieren. Die Verknüpfung flickr = zensur werdet ihr nicht mehr los. Selbst die BBC berichtet schon.
Der Beitrag wurde am 16. Juni 2007 veröffentlicht und unter Volksverdummung, Wirres Zeug, Zensur, flickr abgelegt.
Es rumort gerade kräftig bei der weltgrößtenfortschrittlichsten Bilderseite. Denn flickr gibt es jetzt auch auf deutsch. Allerdings ist die übersetzung nicht sonderlich gut gelungen, aus einem freundschaftlichen Ton, den man am ehesten mit „Du“ übersetzen kann, wird in der lokalisation ein sachliches, distanziertes „Sie“.
Aber damit nicht genug, viel schlimmer ist, dass flickr meint, wir deutschen (u. A.) würden ein Problem mit Bildern haben, auf denen etwas mehr Haut zu sehen ist. Denn darum geht es nämlich eigentlich in diesem Blogeintrag. Seitdem die lokalisierte Fassung online ist, sind nämlich all jene Bilder auf flickr, die von den jeweiligen Usern nicht als „sicher“ eingestuft worden, unzugänglich.
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Der Beitrag wurde am 14. Juni 2007 veröffentlicht und unter Bilder, Volksverdummung, Wirres Zeug, Zensur, flickr abgelegt.